Start News Orte Beobachtungen Kontakt

Varanger

Ihr wollt etwas über die Natur auf Varanger erfahren? Dann seit Ihr hier richtig. Varanger ist eine Halbinsel im äußersten Nordosten von Norwegen. Die Halbinsel Varanger gehört zur Provinz Finnmark. Zur Provinz Finnmark gehört auch Hammerfest und das Nordkap. Als Naturliebhaber muss man Varanger mit seinen unendlichen Weiten und der Ruhe selber erleben. Wenn man der Halbinsel Varanger einen Besuch abstatten möchte, sollte man drei bis vier Wochen Zeit vor Ort einplanen, um die Natur auf sich wirken zu lassen. Für uns als Vogel-Beobachter ist Varanger immer wieder ein Erlebnis. Die Vielfalt der Vögel kann sich sehen lassen, man muss nur die Ruhe bewahren und nicht gleich alles auf einmal sehen wollen.

Varanger-Halbinsel
Varanger-Halbinsel

Die Anreise nach Varanger war schon ein Erlebnis. Wir sind durch Finnland gefahren, um die abwechslungsreiche Landschaft und die zahlreichen Rentiere in der Natur mitzuerleben. Mehr über Rentiere, unter Rentiere. Wollt Ihr mehr darüber wissen, wie sich die Tiere und die Vögel ihre Zeit vertreiben, dann besucht meine Seite Zeitvertreib. Wollt Ihr etwas über das Wissen der Vögel erfahren, dann besucht meine Seite: Was wissen Vögel.

Rentiere - Damit man die Natur genießen kann
Rentiere - Damit man die Natur genießen kann

Wir haben Varanger ohne Vorkenntnisse und ohne einheimische Führer erkundet. Wir waren überrascht was wir so alles zusehen bekamen. Als wir die Grenze von Finnland nach Norwegen passiert hatten und das Tanadelta entlang fuhren, musste man aufpassen das man die Straße nicht unfreiwillig verlässt, da das Tanadelta und die dazugehörige Natur beeindruckend ist. Auf dem Weg nach Tana bru kann man mit etwas Glück den Gerfalken beim jagen nach Möwen beobachten. Wir haben auf der Fahrt nach Tana bru sogar noch Alpenschneehühner, Uferschnepfe, Raufußbussarde, Birkenzeisige, Merline und Sumpfohreulen gesehen. Da waren wir schon so überwältigt, das wir gleich einen großen Stopp einlegen wollten. Aber unser eigentliches Ziel hieß Varanger Halbinsel und so fuhren wir weiter.

Birkenzeisig in der Finnmark
Birkenzeisig in der Finnmark

Wir haben die Brücke in Tana bru überquert und sind jetzt auf der Halbinsel Varanger angekommen. Zuerst erkunden wir den Varangerfjord bis hoch zum Eismeer. Ab jetzt kommen wir nur noch langsam voran, denn nach jeder Ecke gibt es etwas neues zusehen. In den kleinen Dörfern die wir durchfahren, sitzen auf einigen Telegraphenmasten Regenbrachvögel. Suchen sie dort oben Schutz vor ihren Feinden?

Regenbrachvogel
Regenbrachvogel

Es ist schon spät geworden und wir suchen einen Übernachtungsplatz. Aber was sehen wir plötzlich auf der Stromleitung am Straßenrand sitzen? Ihr werdet es nicht glauben, es ist ein Familie von Sperbereulen (Surnia ulula). Damit hatten wir auf der Halbinsel Varanger nun gar nicht gerechnet. Wir blieben mitten auf der Straße stehen und ich holte meine Kamera raus um ein paar Fotos zu schießen. Es dauerte auch nicht lange und die nächsten Autos hielten an, und die Leute waren auch sehr verwundert hier Sperbereulen (Surnia ulula) anzutreffen. Aber die Freude war groß. Es ist mittlerweile 23.30 Uhr und wir packen die Kamera ein und warten den nächsten Tag ab.

Sperbereule in der Finnmark beobachten
Sperbereule in der Finnmark beobachten

Am nächsten Tag wollte ich mal sehen, ob die Sperbereulen auf dem Durchzug sind oder ob sich wirklich ihr Revier vor Ort befindet. Ich konnte feststellen das es sich wirklich um ein Sperbereulen Revier handelt. Wollt Ihr mehr über Sperbereulen wissen, dann besucht meine Seite die Sperbereule. Beim Absuchen von dem Revier der Sperbereule stieß ich zufällig, Ihr werdet es nicht glauben, auf ein Revier von einem Merlin (Falco columbarius). Das Merlin-Männchen versuchte mich aus seinem Revier zu locken, in dem er immer nur soweit flog das man genau sehen konnte wo es landete. Sobald man näher kam flog der Merlin ein kleines Stück weiter, um mich von seinen Jungen wegzulocken. Da ich jahrelang Greifvögel beobachte, weiß ich genau wo sich die Jungen aufhalten. Viele Norweger und Finnen, nennen den Merlin im Volksmund auch Zwergfalken. Auf den Färöer-Inseln nennt man den Merlin „Smyril“ (Zwergfalke). Dazu mehr auf meiner Seite, der Merlin (Falco columbarius). Wir blieben noch einen Tag und dann zog es uns weiter. Wir sind schon gespannt was wir als nächstes sehen werden. Ist es vielleicht der Polarbirkenzeisig?

Merlin-Männchen
Merlin-Männchen

Als wir nun den Varangerfjord in Richtung Vardo fahren, sehen wir von weitem eine kleine Kirche und vor ihr fliegen viele Möwen und Limikolen. Das war ein Grund uns die Kirche von dichtem anzuschauen. Der kleine Ort mit der einsamen Kirche heißt Nesseby. Und wie sich herausstellt hat Nesseby auch noch etwas besonderes. In Nesseby hat eine fast weiße Sumpfohreule ihr Revier. Sie dreht abends ihre Runden um die Kirche, um nach Nahrung zu suchen. Es hat richtig Spaß gebracht, die Sumpfohreulen (Asio flammeus) in ihrem Revier beim jagen zu beobachten. Mehr über die Sumppfohreule unter, die Sumpfohreule oder Konflikte einer Sumpfohreule. Wie Ihr sehen könnt, lohnt es sich auch mal einem kleinen Ort wie Nesseby einen Besuch abzustatten. Es gibt immer wieder Überraschungen.

Die Kirche von Nesseby
Die Kirche von Nesseby Weiße Sumpfohreule von Nesseby Möwen in der Finnmark Sumpfohreule in der Finnmark beobachten Kirche von Nesseby Junge Eiderenten
Die Kirche von Nesseby

Als wir unsere Reise fortsetzten, dauerte es nicht lange und wir legten eine Pause ein. Der Grund dafür waren Raufußbussarde (Buteo lagopus) und Seeadler (Haliaeetus albicilla). In einer Schlucht entdeckten wir ein Raufußbussard-Nest mit drei Jungen. Die meisten anderen jungen Raufußbussarde waren hier auf der Varanger Halbinsel schon ausgeflogen, und man konnte sie zusammen mit ihren Eltern bei ihren ersten Flugübungen beobachten. Ein Grund mehr, das Nest mit den jungen Raufußbussarden länger zu beobachten. Mehr dazu unter der Raufußbussard (Buteo lagopus) oder Bussard (Buteo).

Junge Raufußbussarde im Nest beobachten
Junge Raufußbussarde im Nest beobachten

Die Zeit vergeht wie im Flug bei den Beobachtungen. Hin und wieder trifft man Leute die hier im Hochland wandern gehen. Einige haben sich auch gewundert das man sich tagelang an der gleichen Stelle aufhält. Aber so ist es. Man bekommt ja nicht jeden Tag Raufußbussarde, Sumpfohreulen, Seeadler, Sperbereulen, Merline, und viele Limikolen zusehen. Überall auf Varanger wird viel für den Tourismus getan. Wir haben uns auch bei einigen Wanderern nach der Schnee-Eule erkundigt. Aber keiner hat die Schnee-Eule gesehen. Wir haben die Suche nach der Schnee-Eule noch nicht aufgegeben. Vielleicht haben wir ja Glück und sehen noch eine. Ansonsten suchen wir die Schnee-Eule demnächst auf Island. Es gibt hier auf der Varanger Halbinsel richtige Camps für Angler und Wanderer.

Camps auf Varanger
Camps auf Varanger

So langsam sind wir in Ekkeroy angekommen. Ekkeroy ist durch seinen Vogelfelsen über die Grenzen von Varanger hinaus sehr bekannt. Auf der Halbinsel Ekkeroy weiß man gar nicht wo man zuerst hinschauen soll, denn die Vielfalt ist sehr groß. Wenn man die einzelnen Vogelarten, wie z.B. die Heringsmöwe, die Dreizehenmöwe, das Odinshühnchen, den Gerfalken, den Seeadler, den Kolkraben, die Raubmöwen, die Küstenseeschwalbe, die Kampfläufer, die Goldregenpfeifer, die Schnatterente, die Eiderenten, die Steinwälzer, die Steinschmätzer, die Spornammer, den Raufußbussard, den Prachttaucher, den Gelbschnabeltaucher, den Skua, die Mantelmöwen und viele mehr beobachten will, sollte man mindestens drei Tage einplanen. Auf und um Ekkeroy herum haben die Gerfalken die Überreste der Dreizehenmöwen, nach der Fütterung ihrer Jungen verstreut. Ich kann nur sagen, Ekkeroy ist eine Reise wert.

Der kleine Fischerort Ekkeroy
Der kleine Fischerort Ekkeroy Vogelfelsen von Ekkeroy Küstenseeschwalben in Ekkeroy beobachten Dreizehenmöwe am Vogelfelsen Beuterest von einem Gerfalken Schmarotzerraubmöwe über Ekkeroy
Der kleine Fischerort Ekkeroy

Nun verlassen wir Ekkeroy in Richtung Vardo. Unser Ziel ist Hamningsberg. Dort sagen sich sprich wörtlich der Hase und der Fuchs gute Nacht. In Hamningsberg werden die Rentiere auch als Rasenmäher eingesetzt. Es lohnt ein Abstecher hier hin. Man sieht viele Mittelsäger, Austernfischer, Eiderenten, die Pfeifente, Eisenten, einige Gelbschnabeltaucher, Singschwäne, Kurzschnabelgänse, verschiedene Möwenarten, den Fuchs und den Hasen und mit etwas Glück sieht man hier auch Falken beim jagen. Am Strand von Hamningsberg scheint jemand Strandgut zu sammeln. Es hat sich auch von der abwechslungsreichen Landschaft her gelohnt von Ekkeroy bis Hamningberg die Barentssee entlangzufahren.

Auf der Halbinsel Varanger Vögel beobachten
Auf der Halbinsel Varanger Vögel beobachten Rentiere als Rasenmäher Fuchs bei seiner Reviermakierung Verschiedene Möwenarten Eiderenten mit ihren Jungen Strandgut von Hamningsberg
Auf der Halbinsel Varanger Vögel beobachten

Unsere nächsten Ziele heißen jetzt Nordfjord, Bätsfjord und Kongsfjord. Als wir an der Brücke von Tana bru vorbei waren ging es wieder langsam voran. Es ging an den Steilwänden vorbei, in dem auch der Gerfalke gebrütet hat. Unser nächstes Ziel ist es am Kongsfjord vorbei bis nach Berlevag an die Barentssee zu fahren. Wir sind schon gespannt wie lange wir für die Strecke brauchen. Es gibt auf dem Weg dort hin nicht nur Vögel und Rentiere zu sehen,sondern auch eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Seen. Und auf den Seen sieht man Eisenten mit ihren Jungen oder Sterntaucher mit Jungen. Die Odinshühnchen sieht man hier viel mehr als im Varangerfjord. Die Falkenraubmöwen sieht man auch ständig die Seen nach Nahrung abfliegen. Am Wegesrand in den kleinen Birkenwäldern sieht man auch die Sperbereule, den Raufußbussard, die Birkenzeisige, den Merlin, die Bergfinken und an den kleinen Gebirgsbächen suchen die Sandregenpfeifer, die Goldregenpfeifer und die Steinschmätzer nach Nahrung. Der Seeadler kreuzt auch hier täglich unseren Weg.

Steilwand im Tanadelta
Steilwand im Tanadelta Landschaft auf Varanger Eisente mit ihren Küken beobachten Landschaft auf Varanger Odinshühnchen auf Varanger beobachten Sterntaucher beim Brüten beobachten
Steilwand im Tanadelta

Wenn es geht nutzen wir auch immer die Gelegenheit, so weit wie möglich mit dem Wagen in die Hochebene zu kommen. Denn hier wollen wir Ausschau halten nach dem Steinadler, der Schnee-Eule, dem Schmutzgeier und nach anderen Tieren und Vögeln die wir auf Varanger noch nicht gesehen haben. Bei einem Spaziergang sehen wir plötzlich ein totes Rind im Hochmoor liegen. Wir tappten erstmal selber in die Fotofalle, die alle Tiere aufzeichnen soll die sich am Rind zuschaffen machen. Da war uns schnell klar, hier sind wir richtig. Hier gibt es vielleicht was zusehen. Hier oben wollen Ornithologen feststellen, ob es vielleicht Steinadler, Schmutzgeier oder andere Beutegreifer gibt. Wir entdeckten dabei ein Fuchsrevier. In dem hielt sich eine Fuchs-Fee mit sieben Jungen auf. Wir sahen auch verendete Rentiere die der Natur überlassen wurden. Aber leider keine Steinadler, Schmutzgeier und Schnee-Eulen. Vielleicht sehen wir demnächst den Polarfuchs und die Schnee-Eule auf Island.

Rind mit Nebelkrähe und Fotofalle im Hochmoor
Rind mit Nebelkrähe und Fotofalle im Hochmoor Rentier Überreste auf einem Hochplateau Junger Fuchs in seinem Revier Raufußbussard im Suchflug Straße in die Hochebene von Varanger Straße in die Hochebene von Varanger
Rind mit Nebelkrähe und Fotofalle im Hochmoor

Wie merken jetzt schon die Zeit wird knapp. Wenn wir die Varanger Halbinsel einmal abfahren wollen, müssen wie etwas mehr Gas geben. Aber die Geröllfelder sind so interessant mit ihrer Stille und den darin lebenden Tieren. Man kann hier ohne weiteres die Schneeammern, die Spornammern, die Sandregenpfeifer, die Mornellregenpfeifer, die Goldregenpfeifer, die Steinwälzer und die Rentiere antreffen. Auf Madeira haben wir den Steinwälzer im Schlichtkleid beobachtet. Auf den Gletscherseen hier oben sieht man viele Odinshühnchen und Sterntaucher brüten. Falkenraubmöwen und Schmarotzerraubmöwen kann man bei der Jagt beobachten. Auch der Schneehase und der Fuchs leben hier in einem Revier zusammen. Um ein Geröllfeld kennen zu lernen, muss man drei Tage einplanen damit man die Tierwelt und die Vogelwelt darin erleben kann.

Schneeammer-Revier im Geröllfeld
Schneeammer-Revier im Geröllfeld Falkenraubmöwe Steinwälzer in seinem Revier beobachten Rentiere im Geröllfeld auf Varanger Geröllfelder auf Varanger Goldregenpfeifer in der Finnmark
Schneeammer-Revier im Geröllfeld

Mittlerweile sind wir in Berlevag angekommen. Berlevag ist ein kleiner Fischerort mit einem Flughafen. Wir sind schon gespannt wie weit die Straße noch geht, bis wir den Wagen wieder stehen lassen müssen und zu Fuß die Natur erkunden. Es lohnt sich bis zum Ende der Straße zu fahren und einen kleinen Ausflug in die Hochebene zu machen. Nach unserem ausgiebigen Spaziergang verlassen wir das kleine Fischerdorf Berlevag in Richtung Bätsfjord und Nordfjord. Auf dem Weg dort hin sehen wir auch die großen Stockfischlager.

Das kleine Fischerdorf Berlevag
Das kleine Fischerdorf Berlevag Spaziergang auf Varanger Wollgras auf der Hochebene Rentiere auf einem Hochplateau Brutkolonie von Dreizehenmöwen Stockfischlager auf Varanger
Das kleine Fischerdorf Berlevag

Im Bätsfjord und Nordfjord sollte man nicht die schlechten Straßenverhältnisse scheuen. Die Vielfalt der Vogelwelt ist sehenswert. Man darf aber nie davon ausgehen, das dass was man sehen möchte (Mornellregenpfeifer, Gerfalke) auch sofort zusehen ist. Man muss immer ein wenig Geduld haben. Dann ist die Freude auch größer, wenn man Erfolg hat. Die Natur-Parks die über die Halbinsel Varanger verteilt sind, sollte man nicht auslassen. Dort erfahrt Ihr welche Tiere und Vögel es im Park zusehen gibt, wie z.B. der Fuchs, der Gerfalke, der Zwergfalke, der Bergfink, die Ohrenlerche oder der Steinschmätzer. Hier oben in Norwegen nennt man den Merlin auch Zwergfalke und den Raufußbussard Felsenbussard. Wir sind in einigen Natur-Parks unterwegs gewesen und wurden auch dafür belohnt. Wenn man auf Gletscherseen trifft muss man genau hinschauen. Häufig brüten dort Eisenten, Sterntaucher oder Odinshühnchen. Wenn im Gebiet viele Angler vor Ort sind, kann man gleich weiterfahren. Sie haben nie Rücksicht auf die Natur genommen, sondern liefen direkt durch die Brutgebiete, ohne Rücksicht auf die brütenden Odinshühnchen oder die brütenden Sterntaucher.

Odinshühnchen-Küken
Odinshühnchen-Küken Steinschmätzer in seinem Revier Bergfink in der Finnmark Ohrenlerche in der Finnmark Eisenten-Küken Silbermöwe greift Seeadler an
Odinshühnchen-Küken

In den verschiedenen Fischerdörfern, durch die wir so fuhren, war auch immer etwas los. Es brüten viele Dreizehenmöwen an den Gebäuden. Und wenn man in den Häfen spazieren geht, sieht man, wenn man Glück hat, eine Containergang. Die Fischcontainer werden von den Mantelmöwen und von den Silbermöwen unter Beschlag genommen. Sobald ein Arbeiter den Container öffnet sind die Möwen da und der Kampf um die besten Fischreste geht los. Man sieht auch viele Austernfischer und Alpenstrandläufer bei ihrer Nahrungssuche.

Die Containergang kommt
Die Containergang kommt Die Containergang Seeadler wird von Silbermöwen angegriffen Landschaft auf Varanger Austernfischer auf einer Muschelbank Alpenstrandläufer auf Nahrungssuche
Die Containergang kommt

Wir haben uns noch etwas Zeit genommen und sind nach Kirkenes und Jakobsnes gefahren, um das Gebiet kennenzulernen. Hier oben könnt Ihr mit etwas Glück auch den Polarbirkenzeisig und Polarfuchs sehen. Durch den Grenzverkehr nach Murmansk, ist das Anhalten außerhalb von Ortschaften und das Fotografieren sehr eingeschenkt. Es stehen an den Straßen laufend Warntafeln, anhalten und fotografieren verboten. Aber es hat sich trotzdem gelohnt hier hochzufahren. Hier im äußersten Norwegen ist die Natur sich selber überlassen, und das ist die Natur die man eigentlich sucht. Hier oben kann man noch wirklich Natur Beobachtungen machen, wie man es gerne möchte. Ich sage nur, der nächste Urlaub ist gesichert. Viele Vogelarten die wir auf Varanger gesehen haben, könnt Ihr im Herbst bei uns in Deutschland als Zugvögel beobachten.
Zum Schluss noch ein paar Bilder die wir noch zeigen möchten.

Birkenzeisig in der Finnmark
Birkenzeisig in der Finnmark Rentiere am Strand Glelbschnabeltaucher Mantelmöwe mit Dreizehenmöwe Junge Küstenseeschwalben beobachten Prachttaucher in der Finnmark beobachten Alpenschneehuhn am Kifjorden in Norwegen Temminckstrandläufer in Norwegen auf Varanger Sperbereule in Norwegen Fuchs auf Beutezug in Norwegen auf Varanger Seeadler und Mantelmöwe in Nesseby Spornammer Männchen am Syltefjord auf Varanger
Birkenzeisig in der Finnmark

Nun kann ich Euch nur viel Spaß wünschen, beim erkunden von Varanger.
Weiterhin viel Spaß auf meinen anderen Seiten, wie z.B. Mauritius oder Hamburg. Und nun viel Spaß bei der eigenen Vogelbeobachtung, denn Vögel beobachten bringt immer wieder Spaß.

Beobachtungen, Fotografien, Vogel-Bilder und Autor: Gerhard Brodowski Hamburg