Flugbilder
Hier könnt Ihr einige einheimische Vögel im Flug sehen. Warum Flugbilder? Wenn wir bei schönem Wetter zum Himmel hinauf schauen, und wir sehen dort etwas fliegen-stellt sich häufig die Frage: „Was fliegt denn da?“ Um die Antwort zu finden, seht Ihr hier die Flugbilder. Wenn man sich die Seite Flugbilder genau angeschaut hat, sollte man erkennen können, was so alles auf dem ersten Vogel-Bild fliegt.

- Verschiedene Vogelarten im Flug
Um Euch bei der Bestimmung der einzelnen heimischen Vogelarten behilflich zu sein, zeige ich Euch auf meiner Seite Flugbilder, einige Vogel-Bilder mit wichtigen Merkmale zur Unterscheidung. Ich zeige Euch zuerst Bilder auf denen man anhand der unterschiedlichen Färbung sofort erkennen kann, um was für einen Vogel es sich handelt. Auf dem ersten Bild seht Ihr zwei Nilgänse die auf mich zu fliegen. Man erkennt die Nilgänse auch schon aus sehr großer Entfernung an ihren weißen Armschwingen.

- Flugbild - Nilgänse
Auf dem nächsten Bild kommt Euch eine Ringeltaube entgegen geflogen. Auch hier sind die weißen Flecke auf den Flügeln und am Hals sehr gut von weitem zu sehen. So lernt man Vogelarten im Flug und auf den Zug zu unterscheiden. Flugbilder können sehr hilfreich sein, bei der Bestimmung der Vogelarten.

- Flugbild von der Ringeltaube
Jetzt komme ich zu einer Mehlschwalbe, die dicht über dem Wasser nach Mücken jagt. Ihre Erkennungsmerkmale auf dem Flugbild sind der weiße Bürzel und die weiße Kehle. Fliegt die Mehlschwalbe über Euch, dann ist ihr Körper komplett weiß und die Flügel dunkel.

- Mehlschwalbe auf Nahrungssuche
Schaut man hoch und sieht da einen Vogel mit dunklem Körper und mit dunklem Schwanz, weißen Armschwingen und die Handschwingen fast schwarz, dann ist es ein Rohrweihen-Männchen. Wären der Körper und der Schwanz hell, dann handelte es sich um ein Kornweihen-Männchen. Sind aber die Unterflügel dunkel gebändert, dann ist es eine Wiesenweihe.

- Flugbild vom Rohrweihen Männchen
Ich zeige Euch ein Flugbild vom Rotmilan, auch Gabelweihe oder Königsweihe genannt. Man erkennt den Rotmilan schon von weitem an seinem gegabelten Schwanz und an der Flügelspannweite, und er hat fünf Finger an den Flügelenden.

- Flugbild vom Rotmilan
Nun komme ich zum Schwarzmilan. Häufig sieht man den Rot- und den Schwarzmilan gemeinsam am Himmel ihre Kreise ziehen. Hauptunterschied zwischen den beiden Milanen ist der Schwanz. Der Schwarzmilan hat einen geraden Schwanz. Und an den Flügelspitzen hat er sechs Finger, Weitere Flugbilder von Greifvögeln findet Ihr unter Greifvögel und Eulen.

- Flugbild vom Schwarzmilan
Nun zeige ich Euch ein paar Flugbilder von Kolkraben. Auf dem dritten Bild seht Ihr ein Männchen und ein Weibchen. Und auf dem vierten Bild seht Ihr zwei Kolkraben und einen Seeadler.

- Flugbild vom Kolkraben
Geht man an der Küste spazieren sieht man dort ja auch so einiges herum fliegen. Ich zeige Euch ein Flugbild z.B vom Rotschenkel, von der Uferschnepfe und von der Bekassine. Ich erkenne den Rotschenkel an seiner weißen Spitze auf dem Rücken, an den hellen Flügelsäumen und dem schwarz weiß gebänderten Schwanz. Von unten ist der Rotschenkel im Fluge fast komplett weiß. Bei der Uferschnepfe sieht man den überwiegend weißen Unterflügel mit schwarzem Saum. Die schwarzen Schwanzfedern haben ein breites weißes Band. Bei dem Flugbild der Bekassine könnt Ihr unterschiedliche Bänderungen in den Flügeln gut erkennen. Jetzt gibt es noch einen Goldregenpfeifer und einen Papageientaucher im Flug zu sehen.

- Rotschenkel an der Küste
Ich zeige Euch jetzt, wie es aussieht wenn Brachvögel abends zu ihrem Schlafplatz fliegen. Das auffälligste Merkmal ist der lange, leicht nach unten gebogene Schnabel. Der Regenbrachvogel ist insgesamt kleiner, hat aber eine kräftigere Brust. Auf den danach folgenden Flugbildern seht Ihr: Küstenseeschwalbe, Eissturmvogel, Basstölpel und eine Brieftaube im Flug.

- Große Brachvögel auf dem Weg zum Schlafplatz
Auch das Alpenschneehuhn/Schneehuhn und die Großtrappe dürfen bei den Flugbildern nicht fehlen.

- Alpenschneehuhn im Flug
Das Flugbild der Kraniche auf den Zug darf auch nicht fehlen. Bei schönem Wetter kann man sie auf ihrem Vogelzug gut an ihrem leuchtenden weiß am Kopf und der markanten Flügelhaltung erkennen. Bei schlechtem Wetter fliegen sie in den Wolken, aber man hört ihre Rufe.

- Kraniche auf dem Zug
Nun komme ich zu den Weißstörchen auf ihren Zug. Ich werde häufiger gefragt: „Woran kann ich auf dem Vogelzug Störche von Kranichen unterscheiden?“ Meine Antwort: „Sie fliegen auf ihrem Zug so hoch, das man am Flugbild auf den ersten Blick keinen Unterschied erkennt. Beide haben lange Beine, einen langen Hals, breite Flügel und sind fast gleich groß.“ Kraniche fliegen in großen Gruppen und man hört ihre Laute von weitem. Dieses trifft beides nicht auf den Weißstorch zu.

- Störche auf dem Weg ins Winterquatier
Auf dem nächsten Flugbild seht Ihr zwei Seeadler. Ihre Erkennungsmerkmale sind im Gleitflug die langen, geraden, brettartigen Flügel und auch die hochgestellten Flügelspitzen. Sie haben einen langsamen, schwerfälligen Flügelschlag. Außerdem zeige ich Euch noch Flugbilder vom Wanderfalken, von der Sumpfohreule, von der Waldohreule, vom Gerfalken und vom Skua (Große Raubmöwe).

- Seeadler im Anflug
Hier zeige ich Euch einige Fotos/Bilder von der Pfeifente, Krickente, Kragenente und dem Mittelsäger.

- Pfeifenten im Flug
Nun zeige ich Euch ein paar Ringelgänse auf ihrem Vogelzug. Bei schönem Wetter kann man sie schnell an ihrem weißen Schwanz und dem weißen Halsfleck erkennen. Wenn man in der Vogelwelt genauer hinschaut, findet man bei jeder Vogelart eine Besonderheit, woran man die Vögel unterscheiden kann. Die Vogelfotos und Vogelbilder nehme ich bei meinen Beobachtungen in der Natur auf.

- Ringelgänse an der Hamburger Hallig
Wenn man einen Schwarm Vögel in V Form fliegen sieht, und das noch sehr hoch, ist es sehr hilfreich darauf zu achten wie die Vögel an der Spitze wechseln. Ist es sehr unkontrolliert sind es Kormorane. Man erkennt sie an ihrem schnellen Flügelschlag ( gegenüber den Gänsen ) und dem Kopf mit dem Schnabel.

- Kormorane auf dem Weg zum Schlafplatz
Jetzt zeige ich Euch ein paar Flugbilder von Bussarden, auf denen man den Unterschied zwischen Mäuse-und Raufußbussard gut erkennen kann. Schaut Euch die Bilder genau an und ihr werdet sehen das der Rauhfußbussard immer einen weißen Schwanz mit schwarzer Endbinde hat. Und seine Beine sind bis ganz nach unten befiedert.

- Flugbild - Mäusebussarde
Nun zeige ich Euch ein paar Flug-Bilder von Greifvögeln, die alle ein gebändertes Gefieder haben. Zuerst kommt der Wanderfalke mit seinen langen, spitzen Flügeln. Das Turmfalken Flug-Bild zeigt einen jungen Turmfalken. Man erkennt es an den hellen Federsäumen. Den Sperber und den Habicht erkennt man an ihren abgerundeten, breiten Flügeln und ihrem langen Schwanz. Der Sperber hat im Gegensatz zum Habicht gelb umrandete Augen und dünnere, längere Beine. Außerdem ist er kleiner.

- Flugbild - Wanderfalken
Und wie immer zum Schluss gibt es ein paar Fotos, in diesem Fall Flugbilder die ich sehr interessant finde. Zum Uhu-Bild, man erkennt den Uhu beim Abflug daran- das er sehr dicke Beine hat und helle Punkte am Flügelansatz. Ausserdem hat der Uhu schwanzmittig immer eine dunkle Feder.

- Uhu im Abflug
Damit man weiterhin die Greifvögel und alle anderen Vögel in der Natur beobachten kann, muss endlich Schluss mit der illegalen Greifvogelverfolgung in Deutschland sein. Ich bin gespannt ob in Hamburg das Seeadler-Paar überlebt. Mehr Informationen unter Seeadler in Hamburg. Wollt Ihr weitere Flugbilder (Elster, Kolkrabe) oder Vogel-Portrait sehen, dann besucht die Seiten: Flugbilder Vögel und Vogel-Portrait.
Weiterhin viel Spaß auf meinen anderen Seiten, z.B. Strandgut oder Wanderfalken in der Stadt.
Beobachtungen, Fotografien, Vogelbilder und Autor: Gerhard Brodowski Hamburg




































