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News 2014

Ich hoffe für das Jahr 2014, das jeder seinen Teil zum Klimaschutz und Naturschutz beiträgt, damit es nicht mit den Katastrophen Weltweit so weiter geht. Denkt dran, wir brauchen die Natur, aber die Natur braucht uns nicht. Also trampelt nicht abseits der Wege und haltet Euch an die Naturschutzgesetze.

Januar 2014

Es ist wieder so weit, die Wintervogelzählung im eigenen Garten oder im Stadtteil 2014 findet vom 03.01. – 06.01. 2014 statt. Aber nicht nur zählen, sondern auch füttern!

Für alle Vögel ist was da
Für alle Vögel ist was da

Wintervogelzählung 2014 in Hamburg

Wintervogelzählung (Gartebvögel) am 04.01.2014 in Hamburg Wilhelmsburg. Vögel kann man gut am Futterhäuschen zählen. In der einen Stunde haben sich bei uns folgende Vögel Futter abgeholt:
2 Elstern, 3 Amseln, 2 Kohlmeisen, 36 Spatzen, 5 Türkentauben, 1 Heckenbraunelle, 6 Schwanzmeisen, 1 Sperber, 3 Krähen, 1 Rotkehlchen, 3 Blaumeisen, 1 Zaunkönig, 2 Gimpel.
Mir ist bei der diesjährigen Wintervogelzählung aufgefallen, das die Zugvögel aus Skandinavien (Zeisige, Wacholderdrosseln) nicht vertreten waren.

Mit dem Einsetzen der Minusgrade sind viele Zugvögel aus dem hohen Norden in Norddeutschland eingetroffen. Man sieht jetzt viel mehr Rauhfußbussarde, Sperbereulen, Blaumeisen, Mäusebussarde, Wacholderdrosseln und Rotkehlchen. Denkt daran, Wacholderdrosseln fressen gerne Äpfel und Rotkehlchen Haferflocken.

Februar 2014

Noch hat der Winter die Natur im Griff. Die Möwen warten auf Tauwetter, damit sie wieder ein Bad nehmen können. Die Gänsesäger und Zwergsäger sieht man jetzt auch vermehrt in Hamburg an der Elbe.
Am 07.02.2014 halte ich einen Vortrag über das Verhalten der Seeadler in den Elbauen. Alle sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Mehr hierzu unter Konkurrenzkampf in den Elbauen.

Die Möwen in Hamburg warten auf besseres Wetter
Die Möwen in Hamburg warten auf besseres Wetter

19.02.2014 Die Kraniche sind aus Spanien im Norden angekommen. Man kann sie jetzt an ihren Schlafplätzen wie z.B. im Tister Moor, am Schaalsee und am Günzer See beobachten. Viele Vogelarten fangen an ihre Nester für die kommende Brutsaison vor zubereiten.

März 2014

Und wieder wurde auf der Elbinsel in Hamburg Moorweder Lebensraum von vielen Insekten, Amphibien, Vögeln und Säugetieren zerstört.
Und wer macht so etwas? Die Stiftung Ausgleich Altenwerder.
Zuerst sucht die Stiftung Ausgleich Altenwerder naturbelassene Grundstücke, um den Naturschutz auf den erworbenen Grundstücken zu fördern. Das hört sich für einen Leihen ja ganz gut an. Aber wie sieht es in der der Realität aus? Ich zeige Euch einige Bilder, auf denen Ihr sehen könnt, was die Stiftung Ausgleich Altenwerder mit naturbelassenen Grünstücken anstellt, wenn sie das Grundstück (Hamburg Moorwerder) erworben hat. Der Lebensraum aller darauf lebender Tiere wird erstmal durch Rodung des Grundstückes zerstört. Dazu werden Birken, Erlen, zahlreicher Sträucher und Pflanzen entfernt. Die Stiftung sollte mal lieber verseuchte Grundstücke naturgerecht sanieren, und nicht den Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen zerstören.

Naturbelassenes Grundstück in Hamburg Moorwerder
Naturbelassenes Grundstück in Hamburg Moorwerder Zerstörte Natur durch die Stiftung Ausgleich Altenwerder Zerstörte Natur durch die Stiftung Ausgleich Altenwerder Grundstück Rodung durch die Stiftung Ausgleich Altenwerder Grundstück Rodung durch die Stiftung Ausgleich Altenwerder So sehen Naturschutzflächen der Stiftung Ausgleich Alterwerder nach der Sanierung aus
Naturbelassenes Grundstück in Hamburg Moorwerder

April 2014

Am 3.4.2014 wurde der Wanderweg im NSG Heuckenlock in Hamburg wieder freigegeben.
Was gibt es neues in der Vogelwelt? Die Uhus, die Wanderfalken, die Spanischen Kaiseradler, die Seeadler, die Purpurhühner und z.B. die Gänsegeier und Bartgeier füttern schon ihre Jungen. Die Rosaflamingos, die Löffler, die Schwarzstörche, die Braunen Sichler, die Nachtreiher, die Purpurreiher, die Zwergdommeln und z.B. auch die Rothühner beginnen mit der Brut. Weitere Informationen über diese Vogelarten findet Ihr auf meiner Seite Brodowski-Fotografie. Nun noch ein paar Bilder von unserer Tour quer durch Spanien.

Gänsegeier
Gänsegeier Zwergdommel Brauner Sichler und Löffler Rosaflamingo Spanischer Kaiseradler Purpurhuhn Albino Gänsegeier Uhu Brutplatz am Geierfelsen Schlangenadler bei der Jagd Nachtreiher Silberreiher und Seidenreiher Der schlaue Fuchs Brauner Sichler Rothuhn Schwarzmilan begrüßt Weißstorch Bartgeier Steinkauz  Gleitaar
Gänsegeier

Seeadlerbrut 2014 in Hamburg zerstört

In der Nacht vom 14. auf den 15.04. 2014 waren die Sturmböen in Hamburg so heftig, das der Baum mit dem Seeadlerhorst im NSG Heuckenlock umstürzte. Die jungen Seeadler hatten keine Chance. Sie wurden aus dem Nest geschleudert und sind vermutlich ertrunken. Nach ablaufen des Wassers suchte ich den Bereich um den Seeadlerhorst ab, aber von den jungen Seeadler gab es keine Spur mehr. So ist es in der Natur.

Umgestürzter Baum mit Seeadlerhorst im NSG Heuckenlock
Umgestürzter Baum mit Seeadlerhorst im NSG Heuckenlock

Am 18.04.2014 sind wir sehr früh morgens am Beltringharder Koog in Schleswig-Holstein eingetroffen. Wir trauten unseren Augen nicht, denn eine Schneegans ist hier mit tausenden von Nonnengänsen gemeinsam gelandet. Hier kann man mal wieder sehen, das nicht nur Flugzeuge vom Kurs abkommen sondern auch Schneegänse. Ist sie von Grönland über Island nach Schleswig-Holstein gekommen? Es könnte so gewesen sein. Nun zeige ich Euch noch ein paar Bilder von der Schneegans.

Schneegans im Beltringharder Koog in Schleswig-Holstein
Schneegans im Beltringharder Koog in Schleswig-Holstein Flugbild von der Schneegans im Beltringharder Koog in Schleswig-Holstein Schneegans im Beltringharder Koog in Schleswig-Holstein Wer findet die Schneegans? Flugbild von der Schneegans im Beltringharder Koog in Schleswig-Holstein Schneegans mit Weißwangengänsen / Nonnengänsen
Schneegans im Beltringharder Koog in Schleswig-Holstein

Nun zeige ich Euch zwei Bilder auf denen Ihr sehen könnt, wie die Kiebitze und Austernfischer eine Kornweihe aus ihrem Brutrevier vertreiben. Sie greifen solange an, bis die Kornweihe das Revier der Kiebitze und Austernfischer verlässt.
So sieht Naturschutz bei der Stiftung Ausgleich Altenwerder in Hamburg aus. Am 22.04.2014 werden von zahlreichen Jugendlichen, während der Brut- und Setzzeit Aufräumarbeiten auf der Fläche der Stiftung in Moorwerder durchgeführt. Das Jugendliche sich für die Natur einsetzen ist eine tolle Sache. Die Verantwortlichen sollten aber wissen, das Arbeiten während der Brut- und Setzzeit in der Natur nicht erlaubt sind. Und das sollte man den Jugendlichen auch richtig vermitteln, damit die Tiere und Pflanzen auch mal Zeit für sich haben und nicht ständig gestört werden.

Kiebitz greift Kornweihe an
Kiebitz greift Kornweihe an Austernfischer greift Kornweihe an Zur falschen Zeit wird auf der Stiftungsfläche in Moorwerder aufgeräumt Zur falschen Zeit wird auf der Stiftungsfläche in Moorwerder aufgeräumt Zur falschen Zeit wird auf der Stiftungsfläche in Moorwerder aufgeräumt
Kiebitz greift Kornweihe an

Mai 2014

Im Mai ist immer viel los. Nicht nur die Graureiher und Kormorane fressen Fisch, sondern auch die Rotschenkel. Viele Singvögel und Wasservögel füttern ihre Jungen. Die Kampfläufer kann man bei ihrer Balz in Schleswig-Holstein und in Dänemark beobachten.
Bei uns in Hamburg wurden vermehrt tote Bussarde, Möwen und Limikolen aufgefunden. Liegt es daran, das ein Windrad mit Vogelmotiven bemalt wurde und ein beleuchteter Wanderweg gebaut wurde? Die grelle Beleuchtung wird schon in der Dämmerung eingeschaltet, wenn die Vögel noch unterwegs sind. Durch die rotierenden Rotorblätter sehen die aufgemalten Vögel wie ein beweglicher Vogelschwarm aus.

Auch Rotschenkel fressen Fische
Auch Rotschenkel fressen Fische Auch Rotschenkel fressen Fische Stockente hudert ihre 14 Küken Kampfläufer ruft zum Kampf Kampfläufer läuft zur Kampfarena Auf in den Kampf Kampfläufer in Aktion Kampfläufer stellt sich dem Weibchen zur Schau Kampfläufer auf Nahrungssuche Todesfälle für Vögel - Windrad in Hamburg mit Vogelbemalung Todesfälle für Vögel - Windrad in Hamburg mit Vogelbemalung Todesfalle für Vögel - Grelle Wegbeleuchtung am Windrad in Hamburg
Auch Rotschenkel fressen Fische

Die Mehlschwalben sind da und in den Städten und Dörfern finden sie kaum noch Material zum Nestbau. Stellt ihnen eine Maurerbütt oder eine Sandkiste mit aufgeweichter lehmhaltiger Erde hin.

Mehlschwalben sammeln lehmhaltige Erde zum Nestbau
Mehlschwalben sammeln lehmhaltige Erde zum Nestbau

Nun werden auch noch Samenkapseln von der Schachbrettblume im NSG Heuckenlock in Hamburg geklaut. Ich bin gespannt wo sie nächstes oder übernächstes Jahr als Sensation bekannt gegeben werden.
Das Buntspechte Jungvögel fressen, ist nichts neues. Aber wie sie die Jungvögel aus der Bruthöhle holen, ist schon etwas besonderes. Mehr dazu auf meiner Seite der Buntspecht.

Buntspecht holt sich junge Blaumeisen
Buntspecht holt sich junge Blaumeisen

Störungen beim Habicht

Ich beobachte seit längerem einen Habichthorst aus über 300m Entfernung, denn der Habicht ist sehr störanfällig. Nun hat auch ein NABU Mitglied den Habicht entdeckt. Mit der Ruhe ist es beim Habicht nun vorbei. Wie ein Lauffeuer verbreitet es sich unter den NABU Mitgliedern und ständig kommen neue. Nun hat der Habicht Tourismus bei der NABU begonnen. Was man zusehen bekommt glaubt man nicht. Der Habicht hat sein Vorratslager (Beutelager) in einem kleinen Obstgarten angelegt, nicht weit von seinem Horst. Hin und wieder liegt die Beute, z.B. eine gerupfte Taube, auf einem Nistkasten oder in der Astgabel eines Baumes. Nun entdeckt ein NABU Mitglied eine gerupfte Taube. Was meint Ihr was mit der Taube passiert? Die gerupfte Taube wurde dem Habicht gestohlen. Was sind das für Leute? Klauen dem Habicht die Beute, die er für seine Jungen dort abgelegt hat. Ich habe ein NABU Mitglied gebeten, er möchte die Person anrufen, das so etwas nicht noch einmal vorkommt und das der Horstschutz eingehalten wird. Ich erlebe jedes Jahr das einige NABU Mitglieder Wanderfalken, Uhus, Seeadler u.s.w. mehr stören als schützen.

Habicht füttert seine Jungen
Habicht füttert seine Jungen

Juni 2014

Wie jedes Jahr das gleiche Leiden. Die Wiesen werden zu früh gemäht und viele Rehkitze müssen ihr Leben lassen. Bei den Amphibien sieht es nicht anders aus, denn die Gräben werden immer noch zu früh gereinigt.
Die Mehlschwalben in den Städten haben es immer noch schwer. Sie müssen ihr Nistmaterial aus den Dachrinnen holen.
Die Möwen in den Städten brüten kaum noch auf dem Boden sondern auf Dächern, oder wie Ihr auf dem Foto sehen könnt auf Industriestaubsaugern.
Viele Junguhus haben ihren Brutplatz verlassen und sind in Städten und Wäldern auf Wanderschaft. Lasst sie vor Ort bei ihren Eltern und ruft nicht immer gleich die Tierrettung, denn sie werden weiterhin von ihren Eltern beschützt und versorgt.
Das Krähen intelligent sind wissen viele. Sie nutzen sogar die Kräuterheilkunde. Bei Beschwerden fressen sie z.B. Petersilie. Nun zeige ich noch ein Bild auf dem Ihr junge Bussarde seht, die mal ohne Störungen aufwachsen können.

Rehkitz - durch Mäharbeiten umgekommen
Rehkitz - durch Mäharbeiten umgekommen Mehlschwalben holen Nistmaterial aus der Dachrinne Sturmmöwe brütet auf Staubsauger Junguhus auf Wanderschaft Krähe weiß was für sie gut ist Junge Bussarde wachsen ohne Störungen auf
Rehkitz - durch Mäharbeiten umgekommen

In einigen Gebieten ist die Natur noch in Ordnung. Dort sieht man viele Insekten, Amphibien, Kornblumen, Mohnblumen, Dachse, Damwild und vieles mehr.

Gebänderte Prachtlibelle
Gebänderte Prachtlibelle Kaulquappen Kornblumen Mohnblumen Familie Dachs auf Nahrungssuche Damwild
Gebänderte Prachtlibelle

Die Turmfalken, die Bussarde, die Habichte und Wanderfalken sind in Hamburg ausgeflogen. Die jungen Fischadler brauchen noch eine Zeit. Einige können noch nicht mal über den Nestrand schauen. Später mehr dazu.
Auch in diesem Jahr hat die Stockente wieder unterhalb vom Wanderfalken gebrütet. Die Küken sind erfolgreich in den Kanal gesprungen. Mehr unter Wanderfalke und Stockente.
Der Fisch hat es nicht mehr rechtzeitig geschafft, bei ablaufendem Wasser den Kanal zu verlassen. So haben die Möwen mehrere Tage etwas zu fressen gehabt.

Turmfalken verlassen ihren Brutplatz
Turmfalken verlassen ihren Brutplatz Wanderfalken an der Jakobikirche in Hamburg - Hinaus in die weite Welt Fischadlerhorst mit zwei Jungvögeln Fischadlerhorst mit zwei Jungvögeln Stockenten Küken kurz vor dem springen Fisch - Bei Ebbe auf Grund gelaufen
Turmfalken verlassen ihren Brutplatz

Juli 2014

Wo man hinschaut grünt und blüht es und so sollte es auch im Sommer sein, damit auch die Insekten genügend Nahrung finden. Gibt es im Sommer viele verschiedene Insekten, haben die Singvögel keine Probleme ihre Jungen großzuziehen. Es gibt soviel verschiedene Wanzen und Käfer, die auf den Pflanzen und Bäumen herumkrabbeln.
Feldspatzen finden immer weniger natürliche Brutplätze, sie nutzen heutzutage schon die Strommasten als Brutplatz, da ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird.
Und denkt daran, viele Tiere überqueren schon bei Sonnenaufgang die Straßen um zu ihren Jungen zur Fütterung zu gelangen. Im Sommer sieht man den Fuchs schon am Tag bei seiner Mäusejagd. Wie ihr sehen könnt, können Füchse aus dem Stand sehr weit und hoch springen. Mehr Bilder unter Füchse. Nun zeige ich Euch noch ein Foto auf dem Ihr sehen könnt wie es aussieht, wenn eine junge Brandgans abtaucht.

Wo man hinschaut grünt und blüht es
Wo man hinschaut grünt und blüht es Kamille Die Bunte Blattwanze (Elasmostethus interstinctus)  gehört zur Familie der Stachelwanzen Hirschkäfer Weibchen Feldspatzen haben ihren Brutplatz verlassen Hase beim überqueren einer Straße Fuchs beim Weitsprung Brandgans Küken beim tauchen
Wo man hinschaut grünt und blüht es

August 2014

Der August ist der Monat des Abschied nehmens. Viele Jungvögel verlassen jetzt das elterliche Revier. Die große Reisewelle hat begonnen. Die Jungstörche und die jungen Fischadler sammeln sich, um auf ihre erste große Reise nach Afrika ins Winterquartier zu fliegen. Solange die Fischadler ihren Horst nutzen, wird dieser mit allen Mitteln gegen Eindringlinge verteidigt. Mehr Bilder unter Seeadler.
Mit Kühen ist nicht zu spaßen, wenn sie ihre Jungen bei sich haben. Wir konnten sogar beobachten das sie Kraniche vertrieben haben, die zu nahe an die Kälber kamen.
Endlich mal ein Hinweisschild das die Blicke auf sich zieht. Denkt daran wenn Ihr in den Wald geht und Pilze sammelt, das nicht alle genießbar sind. Solltet Ihr dabei auf stinkende Abfälle stoßen, bringt es zur Anzeige. Denn es könnte ein Platz mit Giftködern sein, um Tiere und Vögel zu vergiften. Mehr hierzu unter Greifvogelverfolgung.

Fischadler verteidigt sein Revier
Fischadler verteidigt sein Revier Angriff: Kühe vertreiben Kraniche Warnschild: Ich sehe Sie! Bovist - Grösser als ein Fußball Vergiftet? - Tierische Abfälle im Wald
Fischadler verteidigt sein Revier

Schildbürgerstreich in Hamburg Mitte!
Es hat Jahre gedauert, das Naturschutzmaßnahmenn durch aufstellen von einem Zaun greifen. Die Tiere hatten ihre Ruhe. Damit ist es jetzt vorbei. Es wurde von der zuständigen Behörde in den Zaun ein Tor eingebaut, das jeder öffnen kann. Keine 100m vom Neuen Tor entfernt ist bereits ein Durchgang in das Naturbelassene NSG. Man fragt sich, wer solche Fehlentscheidungen in der Behörde genehmigt (Verschwendung von Steuergeldern). So ein sinnloses Tor wird aufgestellt, aber für fehlende Verbotsschilder die schon vor Jahren aufgestellt werden sollten ist kein Geld vorhanden. Anhand der Bilder kann sich jeder sein Urteil selber bilden

Schutzzaun - Damit die Natur Natur sein kann
Schutzzaun - Damit die Natur Natur sein kann Eingebautes Tor das jeder öffnen kann Vorhandener Durchgang - Keine 100 m entfernt
Schutzzaun - Damit die Natur Natur sein kann

September 2014

Aufgepasst der Herbst steht vor der Tür. Die dunkle Jahreszeit beginnt. Die Rehe und Hirsche haben jetzt andere Sorgen, als auf den Straßenverkehr zu achten, also runter vom Gas. Die Paarungszeit der Rehe ist im vollem Gange und die Hirschbrunft beginnt Ende September.

Paarungszeit: Kopflos über Feld und Flur
Paarungszeit: Kopflos über Feld und Flur

Man wird immer wieder überrascht in der Tier und in der Vogelwelt . Ein Kollege fragte an, ob es sein kann das Haubentaucher immer noch brüten. Das wollte ich genauer wissen. Als ich am Brutplatz ankam, verließ gerade ein Altvogel das Nest mit einem Küken im Gefieder. Es lagen noch drei weitere Eier unbeaufsichtigt im Nest. Die Eltern beschäftigten sich mit ihrem Nachwuchs und hinter ihrem Rücken zerstörten Blässhühner das Gelege. Das zerbrochene Ei war nicht befruchtet. Die Haubentaucher zogen mit ihrem Küken weiter. Bei der Fütterung vom Jungen gab es Probleme, die Fische waren meistens zu groß. Hoffentlich finden die Eltern in den ersten Tagen noch genügend kleine Fische, dann hat der Kleine eine gute Überlebenschance.

Haubentaucher brüten in Hamburg noch im September
Haubentaucher brüten in Hamburg noch im September Brutplatz vom Haubentaucher im September 2014 Haubentaucher Küken in Hamburg geschlüpft am 12 September 2014 Blässhuhn zerstört die Eier vom Haubentaucher Haubentaucher im Ruhekleid mit Küken im September Blässhuhn zerstört Haubentaucher Gelege
Haubentaucher brüten in Hamburg noch im September

Die Kraniche ziehen (17.09.2014) wieder über Hamburg zum Rastplatz in Richtung Tister Moor oder in die Diepholzer Moorniederung.

Oktober 2014

Die Tage werden kürzer und kälter, der Nebel ist jetzt häufig frühmorgens unserer ständiger Begleiter, dafür sind die Sonnenaufgänge viel schöner. Viele Tiere ziehen sich zum Winterschlaf zurück oder ziehen in den Süden. Und denkt daran, lasst Blätter in einer Ecke im Garten liegen, denn nicht nur der Igel, sondern viele Insekten brauchen den Blätterhaufen um die kalte Jahreszeit zu überstehen.
Nicht nur die Füchse, Waschbären und Marderhunde haben die Städte erobert, man sieht auch häufiger Dachse nachts in Hamburg herumlaufen. Die Daches passen sich auch den Menschen immer mehr an.

Und denkt daran - Frühnebel bringt Gefahren mit sich
Und denkt daran - Frühnebel bringt Gefahren mit sich Im Herbst sind die Sonnenaufgänge umso schöner
Und denkt daran - Frühnebel bringt Gefahren mit sich

Und wieder musste eine Mehlschwalbe, durch Unachtsamkeit der Angler, ihr Leben lassen. Muss das sein, das Angler ihre Angelschnüre in der Natur herumliegen lassen, damit andere zu schaden kommen? Die Angler sollten nicht immer nur reden, das Sie die Natur hegen und pflegen. Ihr Müll liegt für alle sichtbar an ihren Angelplätzen herum. Nun seht selber was mit Resten von Angelschnüren geschieht.

Mehlschwalbe kommt durch Angelschnur ums Leben
Mehlschwalbe kommt durch Angelschnur ums Leben Mehlschwalbe kommt durch Angelschnur ums Leben
Mehlschwalbe kommt durch Angelschnur ums Leben

Im Frühjahr und im Herbst werden nicht nur Reisen zu den Kranichen sondern auch zu den Staren angeboten. Stare beobachten, aber wo? Im Herbst kann man die Stare am besten an ihren Schlafplätzen beobachten. Wollt Ihr mehr Bilder von Staren an ihren Schlafplätzen sehen und wo sich einige Schlafplätze befinden, dann besucht meine Seite der Star.

Stare beobachten am Haasberger See
Stare beobachten am Haasberger See Hunderttausende von Staren kommen Abend für Abend zu ihren Schlafplätzen Stare verlassen ihren Schlafplatz Stare verlassen ihren Schlafplatz
Stare beobachten am Haasberger See

November 2014

Es bricht die kalte Jahreszeit an und viele Tiere ziehen sich zum Winterschlaf zurück. Lasst für die Igel und Insekten einen Blätterhaufen im Garten liegen. Vergesst nicht Haferflocken, Meisenknödel, Sonnenblumenkerne und Nüsse für unsere gefiederten Mitbewohner bereit zustellen. Wichtig ist es auch die Vogelhäuser und Futterspender zu reinigen, damit sich keine Parasiten ansiedeln.
Die Graureiher müssen sich jetzt an den Deichen ihre Nahrung mit den Sumpfohreulen teilen. Diese sind zur Zeit als Wintergast bei uns. Zur Zeit verlassen viele Kraniche Norddeutschland. Aus dem hohen Norden kommen viele verschiedene Entenarten und Gänse zu uns, die den Winter bei uns verbringen.
Der Biber fällt zur Zeit mehr Bäume, um sich einen Wintervorrat anzulegen. Man sieht ihn auch zur Zeit vermehrt in Hamburg.

Grünfink, Kohlmeise, Haussperling und Feldsperling am Meisenknödel
Grünfink, Kohlmeise, Haussperling und Feldsperling am Meisenknödel Sumpfohreule sucht nach Mäusen am Deich Graureiher verjagt Sumpfohreule Kraniche auf dem Vogelzug in den Süden Flugbild von verschiedenen Entenarten und Gänsen Biber auf dem Weg zu seinem Bau
Grünfink, Kohlmeise, Haussperling und Feldsperling am Meisenknödel

Dezember 2014

Der Winter ist auch im Norden angekommen und viele Wintergäste, wie z.B. die Wacholderdrossel, das Rotkehlchen, die Rotdrossel und der Bergfink sind auf Nahrungssuche. Hängt Futterspender auf und legt ein paar Äpfel, Rosinen, Nüsse und Haferflocken in den Garten.

Beobachtungen, Fotografien, Vogel-Bilder und Autor: Gerhard Brodowski Hamburg.