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News 2017

Wollt Ihr weiterhin die Natur genießen, dann verschließt die Augen nicht. 2016 sind zahlreiche Insekten, Tiere und Pflanzen vom Erdball für immer verschwunden. Soll es 2017 so weiter gehen? Die Vogelgrippe/Vogelpest, Pflanzenschutzmittel und Plastikmüll macht den Säugetieren zu schaffen. Die Nahrung vieler Vögel wird verseucht.
Die Insekten und Pflanzen werden durch Pestizide/Pflanzenschutzmittel immer mehr durch den Menschen vernichtet. Und warum? Aus Profitgier. Es entstehen immer mehr Monokulturen. Und die Nahrungsquelle der Insekten und vieler Tiere wird tot-gespritzt.
Durch den Menschen wird der Lebensraum von Säugetieren und Amphibien vernichtet. Durch z.B. Rodungen von Wäldern (Regenwald), Trockenlegungen von Feuchtwiesen und Mooren. Wollt Ihr weiterhin die Schönheit der Natur genießen und weiterhin Wildblumen sehen, dann tragt Euren Teil dazu bei.

Durch Pflanzenschutzmittel sterben Schmetterlinge aus
Durch Pflanzenschutzmittel sterben Schmetterlinge aus Spritze für Pestizide - Tödliche Gefahr für Pflanzen und Insekten Pflanzenschutzmittel zerstören Blumenwiesen - Nahrung für Insekten Bienen vom Aussterben bedroht Holzeinschlag - Zerstörungen von Lebensräumen Luchs - Gerade ausgewildert und durch Holzeinschlag wieder vertrieben
Durch Pflanzenschutzmittel sterben Schmetterlinge aus

Juli 2017

Holst die Wälder ab, verschmutzt die Umwelt weiter mit Gift und Müll, das nächste Unwetter braut sich schon zusammen. Die Natur verzeiht nicht, wie Ihr auf dem Bild sehen könnt. Umweltschutz und Klimaschutz müssen alle betreiben, wenn die Menschheit überleben will. In der Tier- und Vogelwelt macht sich das Aussterben von vielen Arten schon lange bemerkbar. In den letzten 100 Jahren sind mehr Pflanzen, Säugetiere, Insekten und Vögel ausgestorben, als in den Jahren zuvor. Und wer ist schuld daran? Natürlich der Mensch, der meint zu wissen was besser für die Natur ist.

Das nächste Unwetter kommt schon
Das nächste Unwetter kommt schon

Und nun zum Schierlings-Wasserfenchel. Es wird viel in den Medien darüber berichtet, das die Pflanze sehr selten ist. Aber Schutzmaßnahmen für die seltene Pflanze, von Seiten der Behörden, NABU und BUND gibt es nicht. Ich habe schon im Februar darüber berichtet und mich per E-Mail an Herrn Bürgermeister Olaf Scholz gewandt. Auf die Antwort vom Bürgerbüro warte ich bis heute.Es geht um fehlende Naturschutzschilder. So kann die SPD keine Wahl gewinnen, wenn man noch nicht einmal die Anfragen beantwortet bekommt. Die letzte Anfrage lautete, wie lange ich noch auf die Antwort vom 04.02.2017 warten soll.
Da die Naturschutzschilder immer noch fehlen, wird nicht nur der Schierlings-Wasserfenchel im NSG Heuckenlock vernichtet sondern z.B. der Seeadler, der Eisvogel und die Spechte können nicht in Ruhe ihre Jungen aufziehen. Da zuviele Personen abseits der Wege laufen. Nun ein paar Bilder von der seltenen Pflanze, dem Schierlings-Wasserfenchel.

Aussehen vom Schierlings-Wasserfenchel
Aussehen vom Schierlings-Wasserfenchel Aussehen vom Schierlings-Wasserfenchel aussehen vom Schierlings-Wasserfenchel Aussehen vom Schierlings-Wasserfenchel Aussehen vom Schierlings-Wasserfenchel Aussehen vom Schierlings-Wasserfenchel
Aussehen vom Schierlings-Wasserfenchel

Windräder die tödliche Gefahr

Im Frühjahr und im Sommer findet man die meisten Totfunde unter den Windkraftanlagen. Besonders betroffen sind die Vogelarten die im Suchflug nach Beute Ausschau halten. Ganz oben auf der Liste steht der Rotmilan, der kurz vor dem Aussterben steht. Der Vogelschlag nimmt jedes Jahr bedauerlicherweise mehr zu. Es werden ja auch immer mehr Windparks errichtet und der Vogelschutz wird nicht genügend berücksichtigt. Auf dem nächsten Bild seht Ihr einen toten Rotmilan. Es dauert nicht mehr lange und man sieht keine Rotmilane in der freien Natur mehr.

Toter Rotmilan - Selten gewordene Vogelart
Toter Rotmilan - Selten gewordene Vogelart Toter Rotmilan mit Müll im Fang
Toter Rotmilan - Selten gewordene Vogelart

Was ist in der Vogelwelt los?

Viele Fischadlerhorste sind in diesem Jahre leer geblieben. Ausserdem haben viele Paare sehr spät mit dem brüten angefangen. Bei der Beringung stellten wir außerdem fest, dass in diesem Jahr in mehreren Horsten unbefruchtete Eier lagen. Die Ursache liegt noch im Dunklen. Hoffentlich gibt es nicht noch so viele Unwetter und die Jungvögel überleben alle.
Wollt Ihr sehen wie Greifvögel lebende Beute ins Nest bringen, dann besucht meine Seite der Seeadler. Ihr findet die Bilder unter: Beobachtungen am Seeadlerhorst.

Junge Fischadler
Junge Fischadler

Juni 2017

Zur Zeit gibt es in der Natur soviel zu beobachten und zu schützen. Wo man hinschaut sieht man das neu entstandene Leben. Ich habe nachts Aufnahmen von einem Baum gemacht, auf dem schon jahrelang Weißstörche brüten. Der Baum wird zusätzlich von unverpaarten Störchen als Schlafplatz genutzt. In Wäldern und auf Wiesen sieht man Rehkitze mit ihren Müttern. Lasst bitte Eure Hunde an der Leine.
Und nun noch einmal ein paar Bilder zum leidigen Thema Müll. Jedes Jahr sterben tausende von Tieren an unachtsam weggeworfenem Müll.
An den Seen im Schilf kann man mit etwas Glück nun die Bartmeisen beobachten, oder die Seeadler wenn sie versuchen den Fischadlern die Beute abzujagen. Die Füchse sind jetzt auch am Tag unterwegs, um genügend Nahrung für ihre Jungen zu beschaffen.
Ausserdem könnt Ihr schon auf meine demnächst erscheinenden Seiten wie z.B. die Blauracke oder die Rotflügel-Brachschwalbe gespannt sein.

Rauchschwalbe beim füttern
Rauchschwalbe beim füttern Schlafplatz und Brutplatz von Weißstörchen Rehkitz mit seiner Mutter Blauelster sucht Müll Schwarzmilan mit Müll Nest mit sehr viel Müll gebaut Bartmeisen sind ausgeflogen Seeadler auf Beutetour Der Fuchs hat alles im Blick Blauracke
Rauchschwalbe beim füttern

Mai 2017

Mai ist der Monat in dem die meisten Störche, Limikolen, Enten, Beutelmeisen und Ammern im Norden brüten. Man kann z.B. die Kampfläufer bei ihren Kämpfen beobachten, oder die Uferschnepfen und Kiebitze bei der Paarung. Wie man auf dem Bild sehen kann, freut sch der Weißstorch auch über eine kleine Raupe. Es sind aber auch noch einige Zugvögel unterwegs.

Uferschnepfen bei der Paarung
Uferschnepfen bei der Paarung Weißstorch mit kleiner Raupe Knäkente im Prachtkleid Kiebitze bei der Paarung Rohrammer Männchen im Prachtkleid Zugvögel bei ihrer Rast
Uferschnepfen bei der Paarung

Im Mai schlagen noch viele Bäume aus, so wie die Kastanie. Die Pflanzen sprießen, und wie soll es anders sein, auch der Müll in der Natur nimmt immer mehr zu. Es werden sogar Motoren im NSG abgeladen. In der Innenstadt von Hamburg finden viele Veranstaltungen statt. Und was machen die Veranstalter? Sie lassen Luftballons aufsteigen, die nicht nur die Stadt Hamburg zumüllen, sondern die Luftballons landen auch in unseren Weltmeeren.

Kastanie - Bäume schlagen aus
Kastanie - Bäume schlagen aus Der Mai ist gekommen - Alles wird grün Motorblock im NSG abgeladen - Muss das sein? Fischbeker Heide - Müll in der Natur - Muss das sein? Luftballons - Umweltverschmutzung - Muss das sein? Luftballons - Umweltverschmutzung - Muss das sein? Luftballons - Umweltverschmutzung - Muss das sein? Luftballons - Umweltverschmutzung - Muss das sein?
Kastanie - Bäume schlagen aus

Stellt Vogeltränken mit frischem Wasser raus und Ihr werdet sehen wer da so alles kommt.

An der Vogeltränke ist immer was los
An der Vogeltränke ist immer was los

Man sieht jetzt auch vermehrt die Bisamratten in ihrem Revier herumschwimmen.

Bisamratte
Bisamratte Bisamratte
Bisamratte

Die Rohrweihen haben ihre Reviere besetzt. Die Ringeltauben hudern ihre Jungen und die Schwarzkehlchen sind am brüten. Weitere Bilder und Beobachtungen unter Brodowski-Fotografie.

Rohrweihe an ihrem Brutplatz
Rohrweihe an ihrem Brutplatz Ringeltaube huder ihre Jungen Schwarzkehlchen in seinem Brutrevier
Rohrweihe an ihrem Brutplatz

Und schon wie in den letzten Jahren, werden auch in diesem Jahr der Kiebitz und andere Wiesenvögel wieder in ihrem Brutrevier gestört. Warum müssen die Wiesen bearbeitet werden, wenn die Wiesenvögel ihren Brutplatz eingenommen haben?

Es werden immer noch die Wiesen bearbeitet
Es werden immer noch die Wiesen bearbeitet Störung der Wiesenvögel Störung der Wiesenvögel Störung der Wiesenvögel
Es werden immer noch die Wiesen bearbeitet

April 2017

Im Februar 2017 und März 2017 habe ich eine E-mail an das Bürgerbüro vom ersten Bürgermeister von Hamburg gesandt (Kennzeichnungspflicht vom NSG). In der ersten Antwort stand, ich möchte die Antwort abwarten. Meine zweite E-Mail (Anfrage: Wie lange ich warten soll) ist bis heute nicht beantwortet. Politiker reden häufig von Bürgernähe und ich frage mich, warum gibt es ein Bürgerbüro? Wieviel Jahre soll es noch dauern bis die Stadt Hamburg, zum Schutz der Tiere und Pflanzen, die fehlenden Naturschurzschilder an der Süderelbe aufstellt?

Naturschutzschild
Naturschutzschild

Der Wald ist für alle da. Aber man sollte sich an die Regeln halten. Offene Feuerstellen sind im Wald verboten. Durch die trockenen Blätter kann ganz schnell ein Flächenbrand entstehen. Solltet Ihr solche Feuerstellen im Wald entdecken, meldet es dem zuständigen Forstamt oder der Polizei.
Himmelslaternen oder auch Chinesische Lampions genannt, sind bei uns verboten. Ich habe vor kurzem eine Laterne mitten im Wald gefunden. Es sind schon viele Brände durch Himmelslaternen ausgelöst worden.

Schlafplatz im Wald mit Feuerstelle
Schlafplatz im Wald mit Feuerstelle Schlafplatz im Wald mit Feuerstelle Schlafplatz im Wald mit Feuerstelle Himmelslaterne: Waldbrandgefahr Himmelslaterne: Waldbrandgefahr Himmelslaterne: Waldbrandgefahr
Schlafplatz im Wald mit Feuerstelle

März 2017

Denkt daran, der Wald ist nicht für uns alleine da. Auch die wild-lebenden Tiere haben ein Recht auf ein ruhiges Leben in ihrem Lebensraum. Lasst Eure Hunde nicht frei im Wald laufen, denn die Wölfe breiten sich immer mehr aus. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die ersten Wölfe in Hamburg, in den Harburger Bergen, gesehen werden. In Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist es kein Problem mehr Wölfe zusehen.
Denkt daran, Hund müssen im Wald während der Brut- und Setzzeit, nach dem Waldgsetz an der Leine geführt werden.

Wolf auf Nahrungssuche
Wolf auf Nahrungssuche Wolf im Wald
Wolf auf Nahrungssuche

Trump will die illegalen Einwanderer in ihre Heimat-Länder zurückschicken. Und was macht die Europäische Union? Die Europäische Union will die illegal eingewanderten Tiere und Pflanzen ausrotten. Wie z.B. den Waschbär, das Nutria, die Wollhandkrabbe und das Indische Springkraut. Als die Nutrias von der Verordnung der EU erfahren haben, konnten sie nur noch mit den Kopf schütteln und die Hände über den Kopf zusammenschlagen. In einer Nacht- und Nebelaktion verließen die Nutrias Europa. Dazu ein paar Bilder.

EU-Verordnung - Da kann man nur mit dem Kopf schütteln
EU-Verordnung - Da kann man nur mit dem Kopf schütteln EU-Verordnung - Da kann man sich nur an den Kopf fassen EU-Verordnung - Bei Nacht und Nebel verlassen die Nutrias Europa
EU-Verordnung - Da kann man nur mit dem Kopf schütteln

Was will die EU in Sachen Naturschutz noch alles ausrotten. Wozu gibt es Zoos? Um den Besuchern Tiere zu zeigen, die es in anderen Ländern gibt. So können sich Kinder im Zoo ansehen, wie z.B. so ein Waschbär in Amerika lebt. Zoos tragen heutzutage mit ihren Nachzuchten von seltenen Tieren viel dazu bei, das Tierarten nicht so schnell aussterben.

Waschbären sollen aus den Zoos verbannt werden
Waschbären sollen aus den Zoos verbannt werden

Mit der neuen Verordnung der EU sterben noch schneller viele Insekten aus. Das Indische Springkraut ist eine Pflanze, die noch sehr spät blüht (bis zum ersten Frost) und vielen Insekten Nahrung gibt. Hinzu kommt noch, das sie an Stellen blüht wo sonst keine anderen Blumen blühen. Sollen noch mehr Insekten durch die EU Verordnung ausgerottet werden?
Unter News 2015/September könnt Ihr mehr über das Aussterben von Insekten erfahren.
Die Europäische Union sollte mal lieber eine Verordnung erlassen, das nicht bei jeder öffentlichen Veranstalltung vorsätzliche Umweltverschmutzung (durch Luftballons) begangen wird. Alle reden von zuviel Müll in unseren Weltmeeren und die EU schaut zu, wenn Millionen von Luftballons jedes Jahr die Umwelt mehr belasten.

EU Verordnung trägt dazu bei das noch mehr Insekten aussterben (Nahrungsmangel)
EU Verordnung trägt dazu bei das noch mehr Insekten aussterben (Nahrungsmangel) EU Verordnung trägt dazu bei das noch mehr Insekten aussterben (Nahrungsmangel) EU Verordnung trägt dazu bei das noch mehr Insekten aussterben (Nahrungsmangel) EU Verordnung trägt dazu bei das noch mehr Insekten aussterben (Nahrungsmangel) EU Verordnung trägt dazu bei das noch mehr Insekten aussterben (Nahrungsmangel)
EU Verordnung trägt dazu bei das noch mehr Insekten aussterben (Nahrungsmangel)

Ich wende mich erneut (13.03.2017) an das Bürgerbüro vom ersten Bürgermeister von Hamburg.

Sie schreiben ich möchte die Antwort abwarten. Aber wie lange?

Über ein Monat ist vergangen, eine Antwort vom Bezirksamt Mitte habe ich bis heute nicht erhalten. Warum auch? Sie krümmern sich schon jahrelang nicht um die fehlenden Schilder.
Ich habe in den letzten Jahren mehrmals per E-Mai Frau ….., Herrn …... und Herrn ….. vom Bezirksamt Hamburg-Mitte darauf hingewiesen das die NSG-Schilder an der Süderelbe fehlen.

Ich bin davon ausgegangen wenn sich das Büro vom Bürgermeister der Angelegenheit annimmt, das endlich das leidige Thema, fehlende NSG-Schilder in kürze erledigt wäre.

Ich bin gespannt wie lange ich auf die Antwort warten muss.

Februar 2017

Im Winter haben es einige Vogelarten nicht einfach an ihr Futter heranzukommen. Man sieht dann auch häufiger verschiedene Arten, die gemeinsam auf Nahrungssuche gehen. Das Nutria kann man im Winter häufig beim fressen auf Wiesen antreffen. An Fluss-und Bachläufen sieht man die vom Biber geschälten Bäume, und in vielen Naturschutzgebieten werden Bäume gefällt.
Im Winter rücken auch die Adler enger zusammen. So kann man häufig mehrere Adler gemeinsam beim jagen oder fressen beobachten. Seht Ihr Schwäne, dann schaut genauer hin. Es sind nicht immer nur Höcker- oder Singschwäne, sondern es befinden sich auch Zwergschwäne darunter. Der Singschwan mit dem blauen Halsring kommt aus Lettland, und verbringt nur den Winter bei uns in Deutschland.

Rohrdommel und Graureiher
Rohrdommel und Graureiher Silberreiher beim Eisfischen Nutria im Winter auf der Wiese Biber fressen im Winter Baumrinde Treffen der Seeadler Aussehen von Singschwan und Zwergschwan
Rohrdommel und Graureiher

Nun zum leidigen Thema Müll. Es gibt Personen in Hamburg, die aus ihrem Müll z.B. eine Grabenbefestigung bauen und dazu Asbestplatten benutzen. So eine Umweltverschmutzung muss man den Behörden melden.

Grabenbefestigung mit Gift-Müll in Hamburg
Grabenbefestigung mit Gift-Müll in Hamburg

Elbvertiefung / Schierlings-Wasserfenchel

Als Umwelt- und Naturschützer bin ich bedacht jede Pflanze und jedes Tier vor dem Aussterben zu bewahren.

Als ich heute das Urteil zur Elbvertiefung hörte war ich entsetzt, dass der Schierlings-Wasserfenchel dabei eine große Rolle spielt. Im NSG Heuckenlock gibt es einige Vorkommen.

Die ganzen Jahre kümmert sich kein BUND- oder NABU-Mitglied um den Schierings-Wasserfenchel vor Ort. Und auf einmal wird die Elbvertiefung durch die Pflanze weiter verzögert.
Die Pflanzen wurden nur in Abständen kartiert, aber nicht geschützt. Da schon jahrelang einige Naturschutzschilder fehlen, muss ich zahlreiche Personen die abseits der Wege unterwegs sind und den Schierings-Wasserfenchel dabei zertreten, aus dem NSG holen.

Warum setzt sich keiner von der NABU und vom BUND für die Schutzmaßnahmen vor Ort, für den Schierlings-Wasserfenchel, ein? Der Schierlings-Wasserfenchel muss nur herhalten, um die Elbvertiefung zu verzögern.

Schierlings-Wasserfenchel im NSG Heuckenlock
Schierlings-Wasserfenchel im NSG Heuckenlock

Die fehlenden Naturschutzschilder wären eine große Erleichterung bei den Schutzmaßnahmen im Heuckenlock. Ich weise schon jahrelang die Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Management des öffentlichen Raumes, Abschnitt Grünanlagen und Naturschutz auf die fehlenden Schilder hin.
Da ich immer mit neuen Ausreden vom Bezirksamt-Mitte abgespeist wurde, habe ich jetzt eine E-mail an den Bürgermeister gesandt.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Ich betreibe ehrenamtlich den Seeadlerchutz in Hamburg. Sie sind meine letzte Hoffnung. Auch die Tiere in Hamburg haben ein Recht auf Schutzmaßnahmen. Ich weise schon jahrelang das Bezirksamt Hamburg-Mitte Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Fachamt Management des öffentlichen Raumes Naturschutz daraufhin, das die Naturschutzschilder im Heuckenlock an der Süderelbe fehlen. Da die neue Brutsaison vor der Tür steht, müssen die fehlenden Schilder sofort aufgebaut werden. Vom Abgeordneten Büro Weinreich bekomme ich keine positive Antwort. Es kann doch nicht sein das es eine Kennzeichnungspflicht für NSG gibt, und diese wird nicht eingehalten. Über eine schnelle, positive Antwort würde ich mich freuen.
Ich hatte schon im März 2016 das SPD Abgeordnetenbüro Weinreich Wilhelmsburg/Veddel eingeschaltet. Es gab bis heute (09.02.2017) kein positives Ergebnis. Die Naturschutzschilder fehlen immer noch. Es trifft mal wieder voll zu, das in der Politik nur geredet wird, auf Taten kann man lange warten.
Ist die Stadt Hamburg nicht in der Lage in fünf Jahren ein paar Naturschutzschilder aufzustellen? Wie auf den nächsten Bilder zusehen ist, geht es um das Schild mit dem Adler oder mit der Eule.

Naturschutzschild
Naturschutzschild Naturschutzschild Verbotsschild im Naturschutzgebiet
Naturschutzschild

Die Antwort vom Bürgerbüro erhielt ich am 06.02.2017.

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 04. Februar 2017 an Herrn Bürgermeister Olaf Scholz.

Ich habe Ihre E-Mail der Leitung des Bezirksamtes Hamburg-Mitte mit der Bitte übermittelt, sich Ihres Anliegens und Ihrer Beschwerde anzunehmen. Die Ihnen von dort zugehende Antwort bitte ich abzuwarten. Das Bürgerbüro wird sich unterrichten lassen.

Der Monat Februar ist vorbei, und ich warte und warte immer noch auf die Antwort (fehlende Naturschutzschilder) von der Leitung des Bezirksamtes Hamburg-Mitte.

Januar 2017

Was ist mit unseren Singvögeln los? Sie lassen sich an den Futterstellen kaum noch sehen. Ist der Winter zu mild? Nein! Die Naturschutzverbände streiten sich noch um die Ursache. Nicht nur Enten, Gänse, Schwäne und Limikolen sterben an der Vogelgrippe/Geflügelpest sondern auch Singvögel. Sterben die Singvögel durch den gleichen Erreger? Ich weiß es nicht. Es könnte das Sterben auch mal wieder durch Verunreinigungen (z.B. Pestizide/Pflanzenschutzmittel im Vogelfutter ausgelöst sein.

Vogelgrippe/Vogelpest - Sterben auch unsere Singvögel?
Vogelgrippe/Vogelpest - Sterben auch unsere Singvögel?

Es ist auch nicht erwiesen, das die Vogelgrippe durch Zugvögel in die Mastanlagen der Geflügelzüchter gelangt. Vielleicht wird es ja durch verunreinigte Futtermittel oder verunreinigte Mastanlagen ausgelöst. Der Erreger H5N8 könnte auch in den Güllegruben oder in den Biogasanlagen auf den Bauerhöfen entstehen. Auffällig ist doch, das nach dem Ausbringen der Gülle im Herbst, die Vogelgrippe wieder auftaucht. Es könnte doch sein das der Erreger H5N8 in der Biogasanlage oder in der Güllegrube von den Bauern selber herangezüchtet wird. Und die Zugvögel nehmen den Erreger (Virus), auf dem verunreinigten Feld auf.

Zu viel Gülle - Gefahr für Menschen und Tiere
Zu viel Gülle - Gefahr für Menschen und Tiere

Wintervogelzählung 2017

Vom 06.- 08.1.2017 findet wieder die Wintervogelzählung statt. Jeder kann in seinem Garten oder z. B. im Park eine Stunde lang alle Vögel aufschreiben, und dem Nabu melden, die er gesehen hat.
Im Vergleich zu den vorherigen Jahren, sah es bei uns erschreckend aus. Die Sperlinge, die Grünfinken, die Blaumeisen, die Amseln, de Stieglitze und die Kohlmeisen haben sich in der Anzahl halbiert. Einige Vogelarten sind sogar ganz verschwunden.

Spatz / Haussperling im Winter
Spatz / Haussperling im Winter

Beobachtungen, Fotografien, Vogelbilder und Autor: Gerhard Brodowski Hamburg